Fortbildungen rund um CI

Familien systemisch beraten rund um Hörbehinderung und CI

Workshop zur systemischen Beratungskompetenz für Frühförderer und Therapeuten am Samstag, 09. September 2017 von 9.30 bis 17 Uhr mit Cornelia Tsirigotis

Ist Frühförderung vorrangig Arbeit mit dem Kind oder mit den Eltern? Wie gestalte ich den Anfang für eine kooperative Arbeitsbeziehung mit den Familien? Wie kann ich die Entwicklung des Kindes gemeinsam mit den Eltern in den Blick nehmen und weitere Entwicklung ermöglichen? In diesem Workshop wollen wir das Augenmerk auf die Beratung und Begleitung der Eltern richten und uns mit systemische Beratungskompetenzen beschäftigen. Eine systemische Perspektive ist hilfreich, um die vielfältigen Einflussfaktoren rund um die Familie zu berücksichtigen und die Arbeit so zu gestalten, dass sie auf die jeweilige Familie passt. Dazu gibt es systemische Grundlagen und lösungs- und entwicklungsorientierte Arbeitsformen, die gerne an Fallbeispiele aus dem Teilnehmerkreis besprochen werden können.
Hier finden Sie mehr Informationen und das Anmeldungsformular

CI-Technik-Workshop für Pädagogen

Grundlagen zur CI-Technik mit „hands-on“ (praktische Übungen, wenn gewünscht) am Donnerstag, 23. November 2017 von 14:30 bis 17:00 Uhr.

Die Themen:
- Übersicht über die aktuellen Prozessoren der Hersteller Advanced Bionics, Cochlear und MED-EL + Zubehör 
- Aspekte der CI Anpassung

Unkostenbeitrag: 20,- €(inkl. Teilnahmebestätigung, Seminarunterlagen, Getränke).
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung.
Hier finden Sie mehr Informationen und das Anmeldeformular

Sprache hörbar machen – Workshop mit Elke Winkelkötter am 03. Februar 2018

Das Seminar „Sprache hörbar machen“ stellt Möglichkeiten vor, die Hörentwicklung eines Kindes in der pädagogisch-therapeutischen Praxis zu überprüfen, zu dokumentieren, zu begleiten und zu fördern.

Ein Kind, welches mittels technischer Versorgung hören lernt, ist in seiner Hör- und Sprachentwicklung von der Qualität dieser Versorgung abhängig. Hört es zu leise, zu laut und nicht deutlich genug, kann das Kind Sprachlaute und Lautverbindungen, Wörter, Sätze, Alltagssprache nicht oder nicht korrekt wahrnehmen. Es zeigt eine verzögerte und auffällige Laut- und Sprachentwicklung. Einige Laute entwickelt es gar nicht, andere vertauscht es. Ist sein Zugang zur Sprache nicht laut und deutlich genug, kann das Kind Sprache nicht gut im Alltag aufgreifen und verarbeiten. Seine auditive Verarbeitung, das Speichern von Silben und komplexen Informationen wird erschwert.

Da ein bestmöglicher Zugang zum Frequenzbereich von Sprache erforderlich ist, um hören und sprechen zu lernen, kommt der Begleitung der audiologischen und technischen Versorgung in der Auditiv-Verbalen Therapie eine große Bedeutung zu.

Mithilfe vorliegender diagnostischer Daten, der Beobachtung des Kindes im Alltag durch die Eltern, Lehrer und Erzieher sowie durch informelle Tests mittels Sprache können Informationen gewonnen und an Audiologen und Pädakustiker weitergeleitet werden, die Hinweise darauf geben, was und wie das Kind bereits hören kann und welche Frequenzbereiche ihm möglicherweise nicht ausreichend zugänglich sind. Prof. Daniel Ling bietet durch die systematische Zuordnung von Frequenzbändern zu Sprachinformationen sowie durch seine Arbeit mit Formanten und akustischen Hilfen in Übungen und im Alltag hierzu hilfreiche Unterstützung.

Im Anschluss an die Vorstellung und Erörterung der Möglichkeiten zur Gewinnung, zur Dokumentation und Kommunikation von Informationen bezüglich der Hörfähigkeiten eines Kindes werden auditiv-verbale Strategien und Techniken vorgestellt, die Eltern und Pädagogen nutzen können, um die auditive Wahrnehmung und Verarbeitung des Kindes zu fördern.

Mehr Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie hier (pdf-Format)