Messen, Einstellen, Justieren

Unsere technische Abteilung verfügt über Erfahrungen von mehr als 50000 Sprachprozessoreinstellungen im Bereich Cochlea-Implantate aller drei in Hannover vertretenen Hersteller über alle System-Generationen.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Hören ist die individuelle Anpassung des Sprachprozessors (SP). Regelmäßig werden auch Funktionskontrollen des SP, des Kabels, des Mikrofons, der Übertragungsspule als auch des Implantates durchgeführt.

Wir beginnen hierbei mit einer Überprüfung der Impedanzen, die gewisse Größenordnungen aufweisen müssen. In einem nächsten Schritt stellen wir die Behaglichkeitsgrenzen ein, also die Lautstärke, die gemeinhin als angenehm empfunden wird. Mit dem anschließend aktivierten Sprachprozessor hört das Kind Umweltgeräusche und Sprache.

Vorsichtig wird jedes Kind mittels altersentsprechender Konditionierungsübungen individuell an eine erfolgreiche Mitarbeit während der Sitzungen herangeführt. Wir können uns beim Finden eines optimalen Sprachprozessorprogramms auf objektive Messungen (Impedanzen, Hörnervenantworten) als auch subjektive Beobachtungen stützen.

Zusatztechniken mehrerer Hersteller, wie insbesondere digitale Übertragungsanlagen für Kindergarten und Schule, aber auch Arbeit und Teilhabe am Leben in der sozialen Gemeinschaft, können hier direkt vor Ort ausprobiert werden.

Aufgrund unseres bereits seit mehr als 25 Jahren bewährten Konzepts der Reha stehen wir in ständigem Austausch mit den Fachdisziplinen Hör-Spracherziehung, Ergotherapie und Psychomotorik.