Welche Kinder kommen für ein
Cochleaimplantat in Frage?
Umfangreiche Tests, eingehende Beratung
Die Hörfähigkeit zu erwerben oder wiederzuerlangen, ist für ein Kind ein großer und entscheidender Schritt. Die ersten Töne und Stimmen der Eltern erschließen ihm eine neue Welt. Um so sorgfältiger muß die Vorbereitung für die neue Sinnesfähigkeit sein.
Wer kann ein Implantat bekommen?
Unsere Patienten sind in der Regel gehörlose oder früh ertaubte Kinder, die trotz früher Versorgung mit einem Hörgerät und Frühförderung nicht ausreichend Sprache entwickeln konnten. Um die Eignung und bestmögliche Hörversorgung für ein Cochleaimplantat zu erzielen, wird das Kind mit einem Elternteil für drei Tage stationär in der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule aufgenommen. Im Verlauf dieser drei Tage werden zahlreiche medizinische und audiologische Untersuchungen durchgeführt. Zudem erhält die Familie einen Termin zur Beratung bei uns im CIC, um mehr über die Rehabilitation nach der Implantation zu erfahren, offene Fragen zu besprechen und natürlich, um sich gegenseitig kennenzulernen.
Unterstützung von Anfang an
Bereits vor den Untersuchungen nehmen wir Kontakt zu Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen für Hörgeschädigte an deren Wohnort auf, um entsprechende Berichte einzuholen. Auf dieser Informationsgrundlage entscheiden wir dann, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation gegeben sind.
Für die Basis- und Nachfolgetherapie nach dem Eingriff ist die enge Kooperation von Eltern, Medizinern, Therapeuten und anderen Experten notwendig.













